Segelyacht zwischen Schleusentoren – Kollisionsschaden auf der Rhône fachlich bewertet
Beim Einfahren in eine Schleuse schlossen sich die Tore unerwartet und berührten die Yacht beidseitig. Durch schnelles Reagieren blieb der Schaden begrenzt.
Was sollte geklärt werden?
Feststellung, Zuordnung und Kalkulation der Schäden nach einer beidseitigen Berührung mit Schleusentoren.
Was war passiert?
Während der Einfahrt in eine Schleuse begannen sich die Tore unerwartet zu schließen. Die Yacht wurde im Mittschiffsbereich auf Steuerbord und Backbord leicht eingeklemmt, bevor durch sofortige Rückwärtsfahrt weitere Schäden verhindert wurden.
Was wurde bei der Begutachtung festgestellt?
An beiden Seiten wurden Beschädigungen der Scheuerleisten festgestellt; auf Steuerbord war zusätzlich die Teakbeplankung beschädigt. Im zugänglichen Innenbereich waren keine weitergehenden strukturellen Schäden erkennbar.
Einordnung, Ursache und Plausibilität
Die sichtbaren Schadenbilder passten eindeutig zur beschriebenen beidseitigen Belastung durch die Schleusentore. Größere Folgeschäden konnten durch das schnelle Manöver vermieden werden.
Welche Maßnahmen wurden fachlich empfohlen?
Fachgerechte Erneuerung beziehungsweise Instandsetzung der beschädigten Scheuerleisten und Teakbereiche sowie Oberflächenarbeiten an den Kontaktstellen.
Das Fazit des Fallbeispiels
Reparaturschaden. Die Schäden waren lokal begrenzt und vollständig instandsetzbar.
Methoden und fachliche Schwerpunkte
Kollisions- und Plausibilitätsanalyse, beidseitige Rumpfinspektion, Prüfung auf verdeckte Strukturschäden und Reparaturkalkulation.
Sie benötigen eine unabhängige fachliche Einschätzung?
Schildern Sie kurz Ihre Situation. REL klärt mit Ihnen, welche Begutachtung oder Leistung sinnvoll ist.
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